WordPress – Mini-Plugin erstellen (inkl. Download)

Oft wird in der WordPress-Welt dazu geraten, individuelle PHP-Code-Schnipsel in die functions.php des aktiven Themes einer WordPress-Website zu schreiben.

Das ist oft keine gute Lösung.

In diesem Video zeige ich Dir, wie Du schnell nebenbei ein eigenes Mini-Plugin erstellen kannst, welches eben als Plugin auch einen späteren Theme- bzw. Design-Wechsel überlebt. Damit vermeidest Du mittel- und langfristig, dass Dir wichtige, individuelle Funktionen Deiner Website verloren gehen.

Wordpress - Mini-Plugin erstellen

Erstelle ein WordPress-Plugin in 3 simplen Schritten

  1. Erzeuge eine Reintext-Datei (nicht MS Word!) mit der Endung .php wie z.B. my-plugin.php, schreibe das Folgende hinein und speichere die Datei ab:
    <?php
    /*
    Plugin Name: Anpassungen für meine Website
    Description: Eliminiert WP-Versionsangabe aus dem HTML-Header; ... 
    Version: 0.1 
    */

    // Direktzugriff auf diese Datei verhindern: 
    defined'ABSPATH' ) || exit();

    // Eliminiert WP-Versionsangabe aus dem HTML-Header
    remove_action'wp_head''wp_generator' );
    ?>
  2. Erstelle einen Ordner my-plugin und verschiebe die Datei my-plugin.php dort hinein. Danach den Ordner mit einem Zip-Programm bzw. über das Kontextmenü komprimieren: jetzt hast Du eine my-plugin.zip.
  3. Gehe ins WordPress-Backend und installiere das Plugin: über den Menüpunkt „Plugins“ => dann den Untermenüpunkt „Installieren“ oder die Schaltfläche „Plugin installieren“ => dann die Schaltfläche „Datei hochladen“ kommst Du zum Upload-Formular, kannst die Datei my-plugin.zip von Deinem PC auswählen und hochladen. Nach dem Hochladen auf den Link „Aktiviere dieses Plugin“ klicken.

Falls Du, wie im Video gezeigt, wirklich im WP-Backend direkt über den Editor in die Plugin-Datei schreibst, dann vergewissere Dich vorher, dass Du auch für den Fall der Fälle einen FTP-Zugang zur Hand hast, falls Dir wirklich böse Fehler beim Editieren unterlaufen – denn dann kann die gesamte Site unerreichbar werden! Da würden dann nur noch Fehlermeldungen oder einen weißer Bildschirm angezeigt… In diesem Fall den Ordner my-plugin im Plugins-Ordner einfach umbenennen und das Plugin wird beim nächsten Seitenzugriff deaktiviert. (Nach dem Aufruf kann das Umbenennen gefahrlos rückgängig gemacht und der Fehler im Skript korrigiert werden.)

Jetzt willst aber gar kein WordPress-Plugin erstellen?
Na dann hier für Dich ein sofort einsetzbares Mini-Plugin fertig zum Download.

Good luck!

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